Tag 6- zwischen Vatikanstaat und Jesus Christus
Tag sechs startete sehr entspannt. Ausschlafen war angesagt. Gemütlich machten wir uns auf den Weg zum Vatikanstaat. Treffen war um 14 Uhr am Platz vor der Spagna Metro. Begrüßt wurden wir mit dem Gestank zwischen Rastafaris und der Metro. Mit einer kleinen Verzögerung fanden wir den Weg zum Eingang des Vatikanstaats. Mit 30 Grad im Nacken ohne Schatten standen wir eine Stunde lang für den Einlass in den Vatikanstaat an. Beim Anstehen trafen wir Jesus persönlich.
Der gelernte Bauflächentechniker wurde mit einem übermäßigen Drogenkonsum zur tickenden Zeitbombe. Der magen knurrte bevor Philip Gentzen sich beim gegenüberliegenden bistro ein Sandwich holte. Als Jesus Christus das Sandwich gesichtet hatte, befahl er Philip Gentzen aufzuhören mit „Staubsaugen“, ansonsten gäbe es Konsequenzen. Auf meinen Befehl er solle über Wasser laufen, um uns zu beweisen, dass er der echte Jesus Christus sei, zog er sich aus und der Spaß fand sein Ende. Trotz der Strapazen genossen wir die anderthalb Stunden im Vatikanstaat. Man kann sich gar nicht vorstellen wie viele Jahre Arbeit und Schweiß verbraucht wurden, um alles dort Gesehene zu errichten.
Nach dem alle den Ausgang mehr oder weniger gefunden hatten ging es direkt weiter in den Petersdom. Bevor wir jedoch den Petersdom betraten, sahen wir live zu, wie bei Jesus Christus die Handschellen klickten. Seine englischen Sprachkenntnisse waren nicht das Gelbe vom Ei, ebenso war er nicht der hellste Stern am Himmel. Dazu kam sein übermäßiger Drogenkonsum, der ihn in die geistige Zurechnungsfähigkeit einer Amöbe versetzte. Nach seinem Glanzauftritt auf dem Petersplatz fanden wir unseren Weg über die Einlasskontrollen in den Petersdom. Wir ließen den Petersdom auf uns wirken, er übertraf mit seiner Größe und Imposanz jegliche Erwartungen der Schüler. Nach dem Verlassen des Petersdoms wurden uns zwei Stunden Freizeit ermöglicht. Dabei stand der sich wiederholende Besuch bei einer Fast Food-Kette auf dem Plan. Mer McChickenwrap zerging uns auf der zunge, zum Verdauen des Prachtexemplars genossen wir eiskalte Schlücke der Cola aus dem McDonald's Becher. Eine Stunde später, um 20 Uhr, trafen wir uns am Piazza del Popolo, um unser geplantes Picknick auf dem gelände der Villa Borghese zu starten. Mit Freude nahmen wir Baguette und Beilagen aus dem Supermarkt im Bahnhof Termini zu uns. Als Beilage gab es Tzaziki, Salat und Aufschnitt, wie Wurst und Käse, und ein eiskalter San Benedetto. Gesättigt starteten wir in den nächtlichen kulturellen Austausch.






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